CIVILIZATION VI: RISE AND FALL - DSCHINGIS KHAN KEHRT ZURÜCK, UM ÜBER DIE MONGOLEI ZU HERRSCHEN

Dschingis Khan verlangte einmal nach zwei "Tug" (Geistbannern): Eines aus weißem Pferdefell für Zeiten des Friedens und ein weiteres aus schwarzem Pferdefell für alle anderen Zeiten. Nach seinem Tod wurde behauptet, seine Seele würde in dem schwarzen Geistbanner weiterleben. So lebte der gefürchtete "umfassende Herrscher" des mongolischen Reiches – und so starb er.

 

Die Legende besagt, dass er bei seiner Geburt im Jahr 1162 n. Chr. einen Blutklumpen fest in der Faust gehalten habe – ein Zeichen dafür, dass er eines Tages ein großer Anführer werden würde. Dschingis Khan wurde als Borjigin Temüdschin (Letzteres bedeutet "Schmied") geboren, ein Name, der laut Forschern einen gefangen genommenen Stammeshäuptling verspotten sollte. Im Alter von neun Jahren wurde er Börte, der Häuptlingstochter des benachbarten Unggirat-Stammes zur Ehe versprochen. Innerhalb eines Jahres wurde der Junge von seinem Stamm geächtet und sein Vater von den Tataren ermordet. Mit nur 16 Jahren tötete Temüdschin seinen Halbbruder. Während all dem unterwies seine Mutter Höelün ihn in Staatskunde, der Beeinflussung von Verbündeten und der Kontrolle von Feinden.

 

Temüdschin begann in seinen Zwanzigern mit der Sammlung von Truppen. Zunächst bildeten seine Brüder eine Einheit für eigenständige Raubzüge. Dann baute Temüdschin seine Armee weiter auf, bis sie schließlich zu einer 20.000 Mann starken, gefürchteten Macht wurde. Als Nächstes besiegte er die Tataren und zeigte dabei die Brutalität, für die er berüchtigt werden sollte, als er Rache für den Tod seines Vaters nahm. Doch das war noch nicht das Ende. Er befahl den Tod eines jeden männlichen Tataren, der über 90 Zentimeter groß war.

 

Im Jahr 1206 hatte Temüdschin die Stämme der Steppe vereint und erhielt den Titel "Dschingis Khan". Er erließ dann die Jassa, eine Sammlung göttlicher Gesetze, in denen alles von Besitz- über Heiratsrecht bis hin zu öffentlichem Dienst geregelt war, und überließ die Ausführung seinem zweitgeborenen Sohn Tschagatai.

 

Die Jassa sollte die üblichen Gründe für die Stammeskriege ausräumen, verbot die Entführung von Ehefrauen und schaffte Erbtitel ab. Sie gewährte seinen Untertanen außerdem religiöse Freiheit (so lange sie Dschingis Khan als oberste Autorität achteten).

 

Als er in seinen Sechzigerjahren im Sterben lag, soll Dschingis Khan darum gebeten haben, mit seinen sechs Katzen im Geheimen begraben zu werden – in der Hoffnung, dass ihr Schnurren ihn sicher ins Jenseits geleiten würde. Eine Legende besagt, dass die Begräbniseskorte alles und jeden auf ihrem Weg tötete, um seine letzte Ruhestätte verborgen zu halten. Nachdem das Grab vollendet war, trampelten Soldaten mit 1.000 Pferden über die Begräbnisstätte, um jegliche Hinweise auf sie zu tilgen, und bis zum heutigen Tag wurde sie nicht wiedergefunden. Dschingis Khans schwarzes Banner wehte jedoch weiter, da sein drittgeborener Sohn Ögedei sein Reich erbte und vom Kaspischen Meer im Westen bis hin zur Küste im Osten noch weiter ausdehnte.

SPEZIALEINHEIT: KESHIK

Der mongolische Keshik (frei übersetzt "der Begünstigte" oder "der Gesegnete") war die Elitewache des Großen Khan. Diese berittenen Krieger waren aufgeteilt in Tages- (Torguud) und Nachttruppen (Khevtuul) und bestanden aus Dschingis Khans loyalsten Männern. Die Keshik waren gut ausgerüstet und setzten ihre Kompositbögen und ihre Flexibilität dazu ein, Feinde aus der Distanz zu bedrängen. Als berittene Bogenschützen war ihnen niemand ebenbürtig. Die Keshik dienten als Leibwache und sind der perfekte Geleitschutz für langsamere zivile und Unterstützungs-Einheiten, die durch sie schneller werden.

EINZIGARTIGE MODERNISIERUNG: ORDU

"Ordu" bedeutet einfach übersetzt "Palastzelt". Ein Ordu war  weit mehr als nur ein einfaches Zelt, es stellte für die nomadischen Mongolen das Zentrum des Stammes dar.

 

Das Ordu diente als Hauptquartier und Hauptlager für den Khan und seine Krieger. Obwohl es für die Reise konstruiert war, hatte es Stil, angefangen von einfachen Dekorationen, bis hin zu sorgfältig genähten Mustern. Das Ordu reiste mit dem Khan und seinen Kriegern, wenn sie in den Krieg zogen, und sorgte dafür, dass sie sich immer zu Hause fühlten, egal wo sie sich befanden. Aus diesem Grund bieten Ordus einen Fortbewegungsbonus für leichte und schwere Kavallerie.

EINZIGARTIGE FÄHIGKEIT DER ZIVILISATION: ÖRTÖÖ

Weil die Mongolischen Horden so schnell waren, benötigten sie Boten, die sogar noch schneller waren: Die Örtöö fungierten als Versorgungsrouten-System, das von Dschingis Khan und den Khans nach ihm stark genutzt wurde. Diese Staffel-Stationen boten Unterstützung für Boten, um die Zustellung von Aufklärungsnachrichten zu beschleunigen. Stell dir das Ganze wie einen Handelsweg für den Kampf vor und nutze die Örtöö-Fähigkeit, um deine Gegnern an Kampfstärke und diplomatischer Sichtbarkeit zu übertreffen.

EINZIGARTIGE FÄHIGKEIT DES ANFÜHRERS: MONGOLISCHE HORDE

Dschingis Khans gefürchtete Mongolische Horde – und sein Ruf, seine Gegner erbarmungslos zu vernichten – haben ihn zur Legende gemacht. Durch Dschingis Khans einzigartige Fähigkeit erhalten alle mongolischen Einheiten der Kavallerieklasse einen Kampfbonus und die Chance, feindliche Kavallerieeinheiten einzunehmen, um so die Horde weiter zu vergrößern.

Dschingis Khan kehrt in Civilization VI: Rise and Fall zurück. In der Erweiterung, die am 08. Februar 2018 veröffentlicht wird, sind insgesamt neun Staatsoberhäupter und acht Zivilisationen enthalten.

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