Jayavarman führt die Khmer in Sid Meier's Civilization VI an.

Vieles von dem, was wir über König Jayavarman VII. wissen, wurde uns durch Inschriften im Tempel von Räjavihära (heute Ta Prohm) überliefert. Diese Inschriften verraten viel, aber noch lange nicht alles über den geliebten König des Khmer-Reichs.

Als der militärische Anführer Jayavarman an die Macht kam, steckten die Khmer in einer Krise. 1181 war es Jayavarman VII. gelungen, die Cham-Invasoren im Norden zurückzuschlagen, und als sich die Feindseligkeiten legten, krönte er sich selbst zum König. Doch er versuchte daraufhin nicht, sein Reich zu vergrößern, sondern richtete sein Augenmerk stattdessen auf das eigene Volk.

König Jayavarman VII. sah sich als Krieger seines Volkes. Er war ein toleranter Herrscher, der sich stets darum bemühte, für seine Untertanen eine sichere, paradiesische Heimat zu schaffen.

Er brach mit der 400 Jahre langen Tradition des Khmer-Hinduismus und machte den Mahayana-Buddhismus zur Staatsreligion. Um diesen Anlass zu feiern, ließ er mehr bauen und schuf mehr Infrastruktur als je zuvor. Neben anderen Modernisierungen verdankte sein Volk ihm zahlreiche Tempel, 102 Krankenhäuser, erhöhte Pflasterstraßen außer Reichweite von Flutwasser, die 54 Türme von Bayon und umfangreiche Bewässerungsprojekte. Zudem wurde dokumentiert, dass er im ganzen Königreich alle 15 km Rasthäuser errichten ließ.

In Kambodscha erinnert man sich gern an König Jayavarman VII. und seine dem Volk gewidmete Herrschaft, und er spielte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein eine bedeutende Rolle in staatlich produzierten Lehrmaterialien.

 

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SPEZIALEINHEIT: DER DOMREY

Die Khmer nutzten Kriegselefanten für militärische Kampagnen. Die ehemals in der Landwirtschaft eingesetzten friedlichen Tiere wurden als Domrey zu über 5 Tonnen schweren Kolossen, die feindliche Fronten durchbrachen und die Streitkräfte des Feindes niedermähten. Khmer-Reiter nutzten vor allem die Präzision von Doppelarmbrüsten, um die gewaltige Kraft ihrer Elefanten zu untermauern. Diese Domrey-Variante bietet jedoch die rohe Gewalt einer montierten Balliste und ist dadurch beweglicher (und tödlicher) als ein traditionelles Katapult.

EINZIGARTIGE MODERNISIERUNG: DER PRASAT

Diese heiligen Stätten im Zentrum des Khmer-Glaubens dienten sowohl als Symbole für die Frömmigkeit ihrer Kriegerkönige als auch für die Brillanz ihrer Ingenieure. Der erste nachweisliche Khmer-Tempel ist Prasat Ak Yum (ca. 800). Das Design reflektiert die südindische Tradition von 'Ratha'-artigen Tempeln, hochragenden Bauwerken, die in einer Krone enden. Natürlich fügten die Khmer ihre eigenen Schnörkel in Form von Prang und Türmen hinzu.

EINZIGARTIGE FÄHIGKEIT DES ANFÜHRERS: "KLÖSTER DES KÖNIGS"

Da Jayavarman VII. enorm fromm war, macht es Sinn, dass sich seine einzigartige Fähigkeit "Klöster des Königs" auf seine religiöse Reform bezieht. Wer als Jayavarman VII. spielt, kann sich durch die Fertigstellung Heiliger Stätten angrenzende Gebiete zu eigen machen. Heilige Stätten liefern zusätzliche Nahrung und mehr Wohnraum, wenn sie auf einem Fluss gebaut werden.

EINZIGARTIGE FÄHIGKEIT DER ZIVILISATION: "GROSSE BARAYS"

Bei der Fähigkeit "Große Barays" liegt der Schwerpunkt auf dem Bestreben Jayavarmans VII., eine bessere Infrastruktur für sein Volk zu schaffen. Die Fähigkeit erhöht den Nahrungsertrag der Khmer, wenn Farmen neben Aquädukten gebaut werden, und macht Aquädukte vielseitiger, indem sie Bonusse für den Glauben und eine Annehmlichkeit liefert.

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